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Neue Ausgabe der Schülerzeitung Refresh - Spezial zum Thema "Freiheit"   
Die aktuelle Nummer der Schülerzeitung "Refresh" ist da! Sie erscheint am Dienstag, 4. Mai, zum Preis von € 1,50. Die neue Ausgabe widmet sich der Freiheit, berichtet über Erfahrungen mit dem G8, interviewt die neuen Lehrer und vieles andere mehr.
Der Verkauf erfolgt in den Pausen in der Aula. Die ersten fünfzig Käufer erhalten ein Stück Kuchen gratis.

Christopher Klaus - Fotograf der Redaktion
Schon zum zweiten Mal ziert ein Foto von Christopher Klaus, K13, den Titel einer Refresh-Ausgabe. Wir sprachen mit dem Fotografen.

Refresh: Christopher, wo ist das Titelbild entstanden?
Christopher: Wir waren an der U-Bahn-Station "Münchner Freiheit" und haben dort die Fotos geschossen.

Refresh: Wie bist Du auf genau dieses Motiv gekommen?
Christopher: Das war eine spontane Idee. Wir hatten schon einige gute Fotos, aber dann ist uns die verspiegelte Decke aufgefallen. Und zumindest auf den Versuch kam es doch an.

Refresh: Was soll das Bild aussagen?
Christopher: Die Frage hat beinahe etwas Gemeines. Natürlich gibt es Fotos, bei denen man sich vorher Gedanken über eine Aussage, einen tieferen Sinn macht. In diesem Fall ging es jedoch einfach darum, das Team der Schülerzeitung zusammen mit dem aktuellen Thema auf ein Bild zu bringen. Aber wenn man so will: Unsere Redaktion ist ja stets auf der Suche nach Wegen zur Freiheit. Die Freiheit selbst ist mittlerweile eines der obersten Ziele der Gesellschaft geworden, überall wird einem Freiheit versprochen. Sei es die Freiheit nach dem Abitur (Ahhh!) oder die Freiheit, die man angeblich durch Handys bekommt. Die Reflektion der "Freiheit" soll dabei einen kleinen Widerspruch zeigen; die Wegweiser, die den scheinbaren Ausweg zeigen, gibt es deutlich erkennbar auf beiden Seiten. Aber was ist schon eine Aussage, die man sich im Nachhinein überlegt?

Refresh: Machst Du öfter Foto-Sessions in U-Bahnhöfen?
Christopher: Immer wieder gerne, nur ist dies - zumindest in U-Bahnhöfen - dem MVG leider zu oft ein Dorn im Auge, wobei da unterschieden wird: mit Stativ, ohne; professionell oder nicht - ich habe selten einen Herrn von der Bahnhofswacht gesehen, der einem Japaner das Fotografieren verbieten wollte.

Refresh: Wie kann man denn in Ruhe fotografieren?
Christopher: Um ungestört Aufnahmen zu machen, muss man das Shooting ca. zwei Wochen vorher anmelden, anschließend noch bestätigen, dass man selbstverständlich für alle eventuellen Schäden und Zusatzkosten aufkommt und wird dann doch alle 15 Minuten von grimmigen Bahnhofsaufsehern zurechtgewiesen. Dreimal wurde ich bisher schon der Bahnhöfe verwiesen, weil ich ohne Genehmigung Fotos gemacht habe. Aber beim letzten Mal zeigten die Aufseher, dass auch sie Humor verstehen. Übrigens ist das Fotografieren in S-Bahnhöfen durchweg gestattet.

Refresh: Was passiert nun mit den anderen Fotos des Shootings?
Christopher: Einige haben wir in der Druckausgabe verwendet, andere gibt es hier zu sehen. Auf jedes Foto, das man veröffentlicht, kommen 10 oder 20, die unter den Tisch fallen.

Refresh: Gab es viele Fotos?
Christopher: Generell fallen bei einem Shooting gut 300 bis 500 Fotos an. Man drückt lieber einmal zu oft auf den Auslöser als einen guten Moment - vielleicht auch den Moment nach dem Moment - zu verpassen. Und dann wählt man halt aus. Die übrigen Bilder werden wohl noch im Internet präsentiert und vermutlich zur 100-Jahr-Feier der Refresh wieder ausgegraben. Mal sehen, wie dann über meine fotografischen Fähigkeiten gesprochen wird ;)

Refresh: Willst du das Fotografieren zu Deinem Beruf machen?
Christopher: Eher nicht. Das Fotografieren macht mir Spaß, natürlich, doch gibt es noch so viele andere, vielseitige Berufe. Ich möchte noch vieles Neues lernen.

Wir danken für das Gespräch!
www.ChristopherKlaus.de

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