CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
Aktuelles Service Schule Unterricht Schüler Schulpsychologe Elternbeirat Förderverein
Superpreis bei "Experimente antworten" für zwei Schüler des CSG   



Auf dem Bild sind - von links nach rechts - zu sehen: die beiden Preisträger, Florian Hüttinger und Simon Graf (beide 9e) sowie die zwei Schüler aus der 9a, Moritz Bothe und Alexander Wimmer, , die das Interview (s.u.) führten.

Florian Hüttinger und Simon Graf, beide aus der Klasse 9e des Carl-Spitzweg-Gymnasiums, wurden kürzlich zusammen mit 58 anderen Schülern aus ganz Bayern im Ehrensaal des Deutschen Museums in München mit dem Superpreis des Landeswettbewerbs“Experimente antworten" ausgezeichnet (Bild vgl. www.steffen-leiprecht.de Kennwort: kumpr). Der vom Kultusministerium ausgeschriebene Wettbewerb "Experimente antworten" richtet sich an Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 und will die frühe Begeisterung für die Naturwissenschaften fördern. Dreimal pro Schuljahr wird eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich selbständig zu Hause bewältigen müssen – ausschließlich mit Hilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt. Dieses Jahr waren die gestellten Aufgaben „Nicht nur sauber, sondern..- Experimente mit Oxi-Reinigern und anderen Bleichmitteln", „Das Ei des Kolumbus – Experimente rund um das Hühnerei" und „Leise rieselt der... - Versuche mit Quarzsand, Mohn, Salz und Zucker". Florian und Simon bewältigten alle drei Runden mit sehr großem Erfolg, was bedeutet, dass ihre Arbeiten aus über 3000 Einsendungen zu den kreativsten und bestens dokumentierten gehörte.

Bei der Preisverleihung wurde den Preisträgern von der Wettbewerbsleiterin, Oberstudienrätin Linda Schmauß und MR Dr. Wolgang Ellegast die Ehrenurkunde und der diesjährige Superpreis überreicht: eine komplette Ausstattung für ein Heimlabor. So kann das Forschen nun weitergehen...



Interview mit Simon Graf und Florian Hüttinger


Ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften ermutigte die beiden Schüler aus der Klasse 9e des CSG, Simon Graf und Florian Hüttinger, am bayrischem Landeswettbewerb „Experimente antworten“ teilzunehmen. Nach erfolgreichem Bestehen von drei Runden wurde ihnen zusammen mit 58 weiteren Teilnehmern die höchste Auszeichnung „der Superpreis“ verliehen.


Habt ihr damit gerechnet den Landeswettbewerb zu gewinnen?
Simon Graf: Nein wir haben nicht damit gerechnet, aber es war unser Ziel, denn auch mein Bruder hat den Wettbewerb schon gewonnen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen an dem Wettbewerb teilzunehmen?
Florian Hüttinger: Da gibt es zwei Gründe: Erstens durch unser Interesse an den Naturwissenschaften und zweitens durch Simons Bruder.

Gab es einen Versuch den ihr sehr oder gar nicht mochtet?
Simon Graf: Alle Versuche waren in Ordnung. Es gab keinen, der besonders gut war, aber auch keinen, der uns nicht gefallen hat.
Florian Hüttinger: Ja, mit einigen haben wir uns leichter getan, mit anderen schwerer.

Welchen Platz habt ihr denn genau erreicht ?
Simon Graf: Es gab keine Platzierungen, die 30 Paare, die am besten abgeschnitten haben, wurden ausgezeichnet.

Wie viele Runden und Teilnehmer gab es denn?
Florian Hüttinger: Es gab drei Runden, pro Runde waren es sechs Versuche. Von den 3800 Teilnehmern wurden die 60 ausgezeichnet, die in den Runden am besten abgeschnitten hatten.
Simon Graf: Es gab auch einen Unterschied zwischen den einzelnen Runden, die erste und zweite drehte sich mehr um Chemie, die dritte um Physik.

Woher hattet ihr das Material für die Versuche?
Florian Hüttinger: Das waren vor allem Haushaltsgegenstände, wie z. B Schüsseln und Dinge, die man in Drogerie-Märkten kaufen kann.

Wie seid ihr an die Versuche herangegangen?
Simon Graf: Wir haben besprochen, wer welche Gegenstände besorgt und haben uns dann an die Versuchsanweisungen gehalten. Wichtig ist aber, nicht stur nach den Aufgaben vorzugehen, sondern kreativ zu arbeiten und immer ein bisschen mehr zu tun als nötig.

Könnt ihr einen Versuch beschreiben?
Florian Hüttinger: Ja, bei einem Versuch musste man testen, wie viel ein ausgeblasenes Ei tragen kann. Dafür haben wir mit Hilfe von Knete und Hantelplättchen die Belastung auf die ganze Eierschale verteilt und nicht, wie wenn man einfach Holz hernimmt, auf einen Punkt.
Simon Graf: Unser Ei hielt 12 Kilo aus!

Wie empfandet ihr die Schwierigkeit des Wettbewerbs?
Simon Graf: Manche Versuche waren einfacher manche schwerer, das hat Florian ja schon erwähnt. Vor allem mit der korrekten Auswertung der Ergebnisse gab es Probleme, da bei der Wiederholung der Versuche oft andere Ergebnisse herauskamen als beim ersten Mal.

Würdet ihr den Wettbewerb weiter empfehlen?
Florian Hüttinger: Grundsätzlich ja, aber nur an Schüler, die sich für die Naturwissenschaften interessieren...
Simon Graf: ... und die bereit sind viel Zeit in diesen Wettbewerb zu investieren, denn das ist nötig.

Plant ihr an weiteren Wettbewerben teilzunehmen z.B Jugend forscht?
Florian Hüttinger: Mal schauen, möglich ist alles. Das Problem an "Jugend forscht" ist, dass man eine Idee braucht...
Simon Graf: ... und eine zu finden ist nicht einfach.


Vielen Dank für das Interview. (Alexander Wimmer, Moritz Bothe 9a)


Impressum Über diese Seite Feedback