CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
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Stimmungsvolles Weihnachtskonzert des CSG in Don Bosco   

Vielfältig und abwechslungsreich gestaltet war das Programm des traditionellen Weihnachtskonzertes des Carl-Spitzweg-Gymnasiums auch in diesem Jahr. Von der Bachkantate bis zu Latin Swing, von Vivaldi bis Sting reichte das Spektrum des Dargebotenen. Die melodische Einstimmung übernahm das Saxofonensemble mit "What a wonderful world". Klar und schön intonierend sorgte dann der Unterstufenchor mit dem französisch gesungenen Lied "Cerf-Volant" aus den "Kindern des Monsieur Mathieu" für einen ersten Höhepunkt des Konzerts; Florentine Kühner (Montag) und Fabio Kaufmann (Dienstag) waren die ersten Solisten des Abends. Elisabeth Schmid (Montag) und Juliana Welzel (Dienstag) durften dann bei dem Spiritual "When Israel was in Egypt's Land" den Solopart übernehmen. Mit "Hail holy Queen" aus "Sister Act" beschloss dann der Unterstufenchor seinen Auftritt, um die Bühne für die musikalische "Rasselbande" der 5a freizumachen, der ersten Musikklasse des neu am CSG eingerichteten Musischen Zweigs. Unter der Leitung von Ludwig Hartmann und Georg Koeppen boten sie das traditionelle Weihnachtslied "Child in a manger" wie ein kleines Orchesterstück dar und zeigten damit, was innerhalb weniger Monate durch fleißiges Üben und intensive Konzentration auf das Zusammenspiel möglich ist: Sechs Geigen, ein Kontrabass, vier Querflöten, eine Trompete, eine Gitarre, eine Triangel und eben jede Menge Rasseln waren neben den Chorstimmen im Einsatz, so dass der Gesang nicht nur instrumental begleitet, sondern immer wieder durch kleine orchestrale Einlagen unterbrochen wurde. Klang- und musikalisch ausdrucksvoll ging es weiter mit dem Saxofonquartett unter der Leitung von Anton Rosenauer, das "Round Midnight" wunderschön fließend übergehend in Cole Porters "Night and day" zu Gehör brachte. Fließende Leichtigkeit zeichnete auch den "Blumenwalzer" aus der "Nussknackersuite" von Peter Ilyich Tschaikowsky aus, mit dem das Orchester des CSG zur Begeisterung der Zuhörer einen fast heiteren Akzent setzte. Fröhlich, aber um nichts desto weniger virtuos ging es mit dem "Allegro" aus Antonio Vivaldis Concerto grosso in D-Moll Op. 3 Nr. 11 weiter. Die Violinsolistinnen Amrei Zaha und Johanna Sandhäger zeigten nicht nur ein großes technisches Können, sondern vermittelten auch ihre Freude am solistischen Zusammenspiel im musikalischen Dialog. Rein und schwebend, wie es sich für einen Engel gehört, intonierte dann Franziska Stock ihre Solopartie in dem Auszug aus der energisch und präzise von Orchesterleiterin Maria Dufter dirigierten zweiten Kantate des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach, dem Herzstück aller Weihnachtsmusik und auch dieses Konzerts. Die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz wird nicht nur im Weihnachtsoratorium, sondern auch Gordon Matthew Sumners (Sting) "Fragile" thematisiert, das in einem ungewohnten, aber interessanten chorischen Arrangement zu hören war, in dem Caroline Schramm und Leonie Bühler (Montag) sowie Johannes Spiegel und Dominick Mündges (Dienstag) Solopassagen übernahmen. Mit Engagement präsentierte der Gemischte Chor dann "Mad World" und "On rising wind", die Männerstimmen gaben ihrer Freude über den Weihnachtsmorgen ("Joy on Christmas morning") dann durch das Tragen roter Nikolausmützen Ausdruck - ein bisschen Gaudi nach dem Sonntag "Gaudete" passt auch in eine Kirche. Einen ausgelassenen und schwungvollen Schlusspunkt setzte dann wie üblich die Bigband des CSG mit "On green dolphin street", "Sweet home chicago", Old devil moon", "House of the rising sun" und "Colours of the wind" mit Benita Karbaum als ein- und ausdrucksvoller Gesangsolistin. Zum Abschluss durften dann auch die Zuhörer ihre Musikalität durch das gemeinsame Singen von "In dulci jubilo", begleitet durch Benedikt Ofner an der Orgel, unter Beweis stellen. Alle Mitwirkenden des Konzerts konnten sich nach den einzelnen Stücken und am Ende über den heftigen Applaus der Zuhörer freuen, die beschwingt, fröhlich und bestens auf Weihnachten eingestimmt nach Hause gingen.







Fotos: Mara Fessmann


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