CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
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Ein buntes Medley zu Weihnachten -  die Weihnachtskonzerte des CSG   

Wie alle Jahre wieder fanden auch in diesem Jahr die Weihnachtskonzerte des Carl-Spitzweg-Gymnasiums in der Don-Bosco-Kirche in Germering statt. Für die Seelsorgerinnen und Seelsorger der Stadtkirche Germering, die jedes Jahr die Räumlichkeiten großzügig zur Verfügung stellt, hieß Pastoralreferentin Christiane Kratz das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche willkommen, indem sie den Musikern gute Nerven, den Zuhörern einen besinnlichen Abend, mit viel innerer Ruhe und frei von allem Weihnachtsstress, sowie den Mitwirkenden gute Nerven wünschte. Nervenstärke legten die insgesamt über 200 Schüler dann auch bei der Aufführung des in verschiedene musikalische Schwerpunkte aufgeteilten Programms an den Tag, das von den bewährten Kräften der Musikfachschaft des CSG ausgewählt und auch mit Hilfe der Instrumentalfachlehrer sorgfältig einstudiert worden war. Für ein swingendes Entree sorgte das Saxofonensemble (Leitung: Toni Rosenauer), um dann dem Kleinen Chor der Unter-  und Mittelstufe und dem Unterstufenchor des CSG sowie den Instrumentalsolisten (Pia Ruhdorfer am Schlagzeug und Johanna Ströer am Klavier) auf der Bühne Platz zu machen, die stimmungsvolle Weihnachtslieder in französischer und englischer Sprache darboten (Leitung: Markus Bulitta). Recht gekonnt brachte das Klassenorchester der 6a, u.a. bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Musikklasse, die nun im zweiten Jahr im Hauptfach Musik unterrichtet werden, unterstützt von den Musiklehrern Ludwig Hartmann und Georg Koeppen das schwedisch-finnische Weihnachtslied („Good King Wenceslas“) zu Gehör, was den jungen Musikern viel begeisterten Applaus bescherte. Dann durften Schülerinnen und Schüler der „neuen“ Musikklasse 5a mit dem irischen Weihnachtslied „Christmas in the old man’s hat“ debütieren. Mit großer Lässigkeit zeigte darauf ein aus vier jungen Männern bestehendes Vokalquartett (Dominick Mündges als souverän intonierender Solist, Dominik Ruhdorfer, Tim Engelhard, Xaver Häring), von Musiklehrer Ludwig Hartmann am Klavier begleitet, mit Hilfe von „Caravan of love“, dass wohlklingender Gesang keinesfalls eine ausschließlich weibliche Domäne sein muss. In ungewohnter Klangfarbe führte danach das Saxofonquartett mit zwei Stücken von William Byrd und Claudio Monteverdi in die Zeit von Renaissance und beginnendem Barock, gefolgt vom souveränen Debüt des neuen Chorleiters Florian Schweikl, der den Schlusschoral aus dem Oratorio de Noel (op. 12) „Tollite hostias“ („Bringet Geschenke“) mit dem Gemischten Chor und dem Chorchester des CSG zur Aufführung brachte. Vorher hatte der Gemischte Chor, am Klavier begleitet von Amelie Scheffels und Moritz Wolff, mit „Gabriellas Song“ und „Hitzhan“ (A child is born to us) schwedische und äthiopische Töne angeschlagen. „Bunt“ war nicht nur die Kleidung der Chorsänger und -sängerinnen, sondern auch, im übertragenen Sinn, das Weihnachtslieder-Medley „A holst Christmas“, in dem verschiedene zum Teil polyphon ineinander fließende weihnachtliche Weisen vom Orchester ebenso gut gemeistert wurden, wie Ouvertüre und Hauptthema der Filmmusik zu „Buddenbrooks“; Johanna Ströers ausdrucksvolle Klavierbegleitung war dabei das akustische Tüpfelchen auf dem „I“. Mit dem „Allegro moderato“ aus Schuberts „Unvollendeter“ hatte sich das Schulorchester unter Musiklehrerin Maria Dufter Einiges vorgenommen. Unter der Leitung der temperamentvollen und zugleich präzise dirigierenden Orchesterleiterin wurde die Herausforderung musikalisch ausdrucksvoll und in filigranem Zusammenspiel schön gemeistert. Nach dem romantischen Intermezzo sorgte die Bigband des CSG für einen rockigen Schlusspunkt des Konzerts, der nicht nur zahlreichen Solisten Gelegenheit bot, ihr Können zu zeigen (Wiebke Knoch, Johanna Buk und Laura Schedlbauer am Altsaxofon, Manuel Hiltmair, Julian Kliemke und Benedikt Brunner an der Trompete, Julian Rabus mit der Posaune, Moritz Wolff am Klavier und die Sängerin Benita Karbaum), sondern auch die Kirchenwände förmlich zum Vibrieren brachte. Zum Abschluss begleitete die Organistin der Don-Bosco-Kirche, Frau Sabine Brunnett, die Mitwirkenden und das nun selbst sängerisch aktiv werdende Publikum beim traditionell ruhigeren Ausklang, dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „In dulci jubilo“. Zuvor hatte Hellmuth Rupprecht, evangelischer Pfarrer und Lehrer am CSG, seinem Dank an alle Mitwirkenden, die Musiklehrer des CSG und die Gastgeber Ausdruck verliehen.





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