CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
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Große musikalische Bandbreite: die Weihnachtskonzerte des Carl-Spitzweg-Gymnasiums    


Eine Veranstaltung, bei der schon fünf Minuten nach Einlass bereits kein einziger Sitzplatz in den vorderen Reihen mehr zu ergattern ist, muss gut sein. Und das diesjährige Weihnachtskonzert des Carl-Spitzweg-Gymnasiums in der Don-Bosco-Kirche hielt auch, was es versprach. Das umfang- und abwechslungsreiche Programm, welches von Bach bis Amy Winehouse eine große musikalische Bandbreite aufwies, war auch dieses Jahr wieder ein absolutes Highlight in der Vorweihnachtszeit.
Als musisches Gymnasium legt das Carl-Spitzweg-Gymnasium viel Wert auf die musikalische Erziehung der Schüler. Diese beginnt bereits bei den Jüngsten, z.B im Unterstufenchor oder in den Musikklassen. Durch die große Begeisterung seitens der Schüler und das Engagement der Musiklehrer kommt schließlich ein so fabelhaftes Konzert mit vielen Chören, Ensembles und Solisten zustande.
Einen ersten Höhepunkt und eine Premiere zugleich lieferte das P-Seminar Französisch, welches ein selbst komponiertes Lied zur Aufführung brachte, zu dem auch ein eigenes Musikvideo gedreht wurde, welche das Publikum an eine Kirchenwand projiziert mitverfolgen konnte. „Demain est trop tard“ kritisiert die heutige Abhängigkeit von modernen Medien wie z. B. dem Smartphone, soll ermutigen die reale Welt zu entdecken und stellte damit eine vorweihnachtlichen Impuls zum Nachdenken über lieb gewordene Gewohnheiten dar.
Herausragende musikalische Leistungen boten zwei Solisten des Orchesters. Pauline Karuga spielte mit Selbstsicherheit und Perfektion den anspruchsvollen Part der Solovioline in „Danse Macabre“ von Camille Saint-Saens und erntete dafür tosenden Applaus. Marius Lambacher arrangierte „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von J. S. Bach für eine Instrumentalistengruppe und bewies sich als ausgezeichneter Solist mit der Oboe.
Ein großartiges Finale brachte die Big Band unter der Leitung von Ludwig Hartmann, die wieder mit „Klasse durch Masse“ und fünf fetzigen Stücken das Publikum begeistern konnte. Das Konzert das Carl-Spitzweg-Gymnasiums ist wie jedes Jahr ein zuverlässiges Symbol jenes Gemeinschaftgedankens, welcher an Weihnachten eine so wichtige Rolle spielt. Die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern und Eltern ist beispielhaft. Gemeinschaft im Publikum kam auf beim gemeinsamen Singen des „In dulci jubilo“ am Ende der Veranstaltung, welche wahrhaftig ein Weihnachtskonzert genannt werden kann.

Maxim Werner









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