CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
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„Simply the best“ – die Sommerkonzerte des CSG    

Ein recht breites Spektrum immer wieder bühnenwirksam inszenierter und vor allem hörbarer klanglicher Höhepunkte wurde bei den Sommerkonzerten des CSG in einer ungewohnten Vielfalt geboten, selbst für diese alljährliche musikalische Veranstaltung zum Ausklang des Schuljahres. 220 Schüler gestalteten unter Anleitung ihrer Musiklehrer, unterstützt von musikalisch bewanderten Kollegen, einen äußerst abwechslungsreichen Abend mit zahlreichen „Highlights“, welche das Publikum mit begeistertem Applaus quittierte. Schon das Entree des komplett sommerlich weiß behüteten Saxofonensembles („Mambo Nr. 5“ von Damaso Perez Prado) sorgte optisch und vor allem akustisch ebenso für gute Stimmung, wie gegen Ende des ersten Teils das Saxofonquartett, unter anderem mit „Sir Duke“ von Steve Wonder. Dann trugen nicht nur die jungen Damen, sondern auch die zahlreichen vereinzelt souverän solistisch agierenden Jungs mit ihren Stimmen zu dem unverwechselbaren Timbre des Unterstufenchores bei. Vor allem der rhythmisch sicher vorgetragene „Libertango“ von Astor Piazzolla begeisterte die Zuhörer. Geradezu enthusiastisch gestaltete sich zu Recht die Reaktion des Publikums auf eine zweite Piazzolla-Nummer: Unterstützt vom Streicherensemble gaben Johanna Ströer am Akkordeon und Paulina Karuga mit ihrem klaren Violinenton die Formation anführend, ausdrucksvoll und mit dem für das Stück notwendigen Schmelz „Oblivion“ – im wahrsten Sinne des Wortes -  zum Besten. Zuvor war es dem Violoncelloensemble gelungen, mit einfachen Mitteln die Variationsbreite dieses Streichinstruments aufzuzeigen; und die beiden musischen Klassen aus der Jahrgangsstufe fünf und sechs hatten ihren Spaß an der Musik mit dem jiddischen Traditional „Di grine Kusine“ und „Fata Morgana“ (Erste Allgemeine Verunsicherung) demonstriert. Eine leibhaftige „Fata Morgana“ in Gestalt einer orientalischen Tänzerin untermalte den Gesang. Den Dschungel beschwor zur Erheiterung des Saales nicht nur akustisch („The Lion sleeps tonight“), sondern auch  optisch eine vierköpfige durch Klavier, Keyboard, E-Bass, Schlagzeug und Tenorsaxophon begleitete Gesangsformation herauf, bestehend aus einem Zebra, einem Löwen, einem Krieger sowie einem ewig knipsenden Touristen alias Dominick Mündges, Dominik Ruhdorfer, Xaver Häring und Tim Engelhard  in den entsprechenden Kostümen. Dominick Mündges und Amina Moussli lieferten dann noch mit „Up where we belong“ ein absolut bühnentaugliches, perfekt intoniertes und inszeniertes Gesangsduett ab. Rhythmisch und pantomimisch punktgenau setzte das in schwarzweißer Kleidung agierende Perkussionsensemble mit der Body Percussion Pantomime „Ceci n’est pas un balle“ mit jeweils einem roten Ball einen markanten Schlusspunkt unter den ersten Teil.
Den zweiten Teil eröffnete das Schulorchester mit der Albion-Polka von Johann Strauß (Sohn). Unter der Leitung der dynamisch und stringent dirigierenden Orchesterleiterin Maria Dufter wurden außerdem mit großer Klangfülle und musikalischer Differenziertheit die „Suite from the Hobbit“, die beiden letzten Allegro-Sätze aus der fünften Sinfonie von Ludwig van Beethoven und eine Komposition eines CSG-Abiturienten des Jahrgangs 2015, Tim Engelhard, zur Aufführung gebracht. Tim Engelhard zeichnete auch verantwortlich für ein gänzlich neues und ungewohntes Arrangement eines Medleys aus „Sound of silence“, „Another brick in the wall“ und „Don‘t worry be happy“. Auf das Experiment dieser interessanten Aufführung hatte sich ein eigens gebildetes Vokalensemble der Oberstufe eingelassen. Das Repertoire des unter Florian Schweikl gereift und geschlossen auftretenden Gemischten Chores reichte von einem „James Bond Theme“ über „All of me“ bis hin zu „When midnight mists are creeping“ und „In stiller Nacht“ von Johannes Brahms. Der Abschluss des Konzerts war wie gewohnt der Big Band vorbehalten, die nach drei Stunden mit „Caldonia“, „Applause“ (Lady Gaga), „Every little thing she does is magic“ (Sting) und „The best of sly & The family stone“ den Saal noch einmal zum Vibrieren brachte. Die von Benita Karbaum als Gesangssolistin intonierte Zugabe „Simply the best“ hätte leicht als Motto über den gesamten Abend gesetzt werden können.    

Monika Nickel








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