CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
Aktuelles Service Schule Unterricht Schüler Schulpsychologe Elternbeirat Förderverein
Die Weihnachtskonzerte des CSG in Don Bosco    

Jedes Jahr stellen die Weihnachtskonzerte des CSG für Schüler, Eltern und Lehrer ein besonderes Ereignis dar, bilden einen stimmungsvollen Auftakt zum Weihnachtsfest, sind untrügliches Indiz für sein Näherkommen und nicht zuletzt der damit verbundenen sehnsüchtig erwarteten zweiwöchigen Vakanzzeit. Auch in diesem Jahr war für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei: Mit Pauken und Trompeten – Schlagzeug, Begleitinstrumenten und Saxofonen bzw. einer Klarinette – setzte das Saxofonensemble mit „Night Train“ von Jimmy Forrest einen markanten Anfangsakzent. Weihnachtliche Stimmung verbreiteten dann der Unterstufenchor, mit dem jung und frisch intonierten Angel’s Carol des Engländers John Rutter und „A joyful night“, und das Unterstufenorchester, das Schülerinnen und Schüler der musischen Klasse 6a bei dem Song „Merry Christmas everybody“ musikalisch unterstützte. Ein instrumentales Intermezzo bot dann ein Oboentrio mit einem „Ritornello“ des Zeitgenossen J.S. Bachs, Valentin Rathgeber, und einem Hirtentanz von Eugen Proebst, bevor ein Projektchor, bestehend aus Flüchtlingskindern und Schülern des CSG, den Zuhörern ihre Begeisterung für „Singin‘ with friends“ mit dem Lied „Applaus, Applaus“ der sowohl in Germering als auch am CSG wohlbekannten Sportfreunde Stiller akustisch und visuell glaubhaft vermittelten. Die lebhaften hellen Kinderstimmen standen in gelungenem Kontrast zu den warmen alpenländischen Klängen, die das Hackbrettensemble auf seinen Instrumenten mit der Darbietung zweier traditioneller Volksweisen („Eröffnet die Pforten“, „Hirtenweise“) erzeugte. Einen etwas ruhigeren Akzent setzte darauf auch das Saxofonensemble mit Billy Joels „Just the way you are“, gefolgt von einem gar nicht panisch, sondern gelassen agierenden P-Seminar-Orchester, das Patrick Mündges, alias Udo Lindenberg, bei seinem gewohnt professionellen Gesangssolo („Stärker als die Zeit“) begleitete. Absolut in ihrem Element war auch das musikalische Ausnahmetalent Johanna Ströer, die den Solo-Marimbafonpart beim „Son Tango“ (von Eckhard Kopetzky) des Perkussionsensembles souverän und imponierend rhythmussicher meisterte. Schwungvoll und etwas melancholisch ging es auch weiter, mit dem „Jazz Waltz“ Dimitri Schostakowitschs, für den das Orchester kurz zum Jazz-Orchester mutierte. Dem einheitlich intonierenden Klangkörper gelang es, den charakteristischen Melodiebogen in Peter Illjitisch Tschaikowskys Ouvertüre zu „Romeo und Julia“ klangschön herauszumodellieren. Die Reife und Qualität des Orchesters wurde dem Publikum auch angesichts der folgenden lebhafteren „Fledermaus-Ouvertüre“ bewusst; es quittierte die Darbietung mit anhaltendem Applaus. Die weiblichen Oberstimmen des Gemischten Chores bekamen, nach einem traditionellen irischen Lied („An irish blessing“) und „Magic Moments“ (Burt Bacharach) vor allem in dem interessant arrangierten und angenehm verhalten intonierten „Maria durch den Dornwald ging“ Gelegenheit zu glänzen. Den markanten Schlusspunkt setzte wie immer die rockende und swingende Bigband des CSG („Shut up and dance“, „The Lady is a tramp“, „Quiet nights of quiet stars“, „Save the last dance for me“) mit zahlreichen Solisten (Baritonsaxofon: David Schorr, Altsaxofon: Solveig Kube, Trompete: Tonio Schwoerer, Manuel Hiltmair, E-Gitarre: Tobias Gläß, Vokalsolo: Benita Karbaum). Am Ende erklang noch einmal Musik von Peter Illijitsch Tschaikowsky, der etwas verswingte „Marsch“ aus der Nussknacker-Suite. Die wenn auch musikalisch etwas verfremdeten Motive dieses von der Bigband schwungvoll dargebotenen Stückes dürften bei vielen Zuhörern dennoch endgültig weihnachtliche Assoziationen geweckt haben, eine Einstimmung auf das von der Organistin Sabine Schöbinger begleitete von darbietenden Künstlern und Publikum traditionell jeweils am Ende des Konzerts gemeinsam gesungene Weihnachtslied „In dulci jubilo“.









Fotos: Robin Reick, Kilian Vitt


Impressum Über diese Seite Feedback