CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
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Umgang mit Betroffenen   

Es gibt kaum Schulen, an der nicht einzelne Schülerinnen und Schüler oft lange im Verborgenen an einer Sucht oder Essstörung leiden. Wird die Krankheit offensichtlich, sind Außenstehende – Freundinnen und Freunde ebenso wie Eltern und Lehrkräfte – oft unsicher, wie sie Betroffene unterstützen können.

Hier ein paar Tipps:
  • Bietet eure Hilfe und ein Gespräch an, auch wenn die Person das Angebot vielleicht zunächst ablehnt. Bedrängt sie nicht, sondern gebt ihr Zeit, Vertrauen und Mut zu fassen.
  • Vermittelt Ansprechpartner oder Beratungsangebote (siehe Ansprechpartner & Hilfe).
  • Bleibt in der „Ich-Form“. Mit Sätzen wie „Ich habe den Eindruck, dass…“ drängt ihr die Person nicht gleich in eine Schublade, macht aber deutlich, dass ihr euch für sie interessiert und euch Gedanken macht.
  • Fragt immer wieder nach und ignoriert die Person nicht. So weiß sie, dass jemand da ist, der sie wahrnimmt und dass sie sich an dich wenden kann.
  • Informiert euch über Suchtverhalten bzw. Essstörungen, damit ihr Betroffene vor Vorurteilen und diskriminierenden Bemerkungen schützen könnt.


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