Das ABC des CSG

 

Ein Fragenkatalog (nicht nur) für „Übertrittseltern“

Beratungsangebote:
Übertritt, Lese- und Rechtschreibschwäche & Co.

Welche Möglichkeiten der Beratung habe ich am CSG?

Grundschüler sind daran gewöhnt, dass ihr Klassenlehrer fast den ganzen Vormittag für sie da ist. Am Gymnasium ist das anders; hier haben unsere Schüler viele Lehrer. Damit die Kinder trotzdem so vollständig wie möglich in ihrem Wesen wahrgenommen und entsprechend gefördert werden können, findet ein fortwährender Austausch der Fachlehrer einer Klasse statt.

Erster Ansprechpartner ist für die Fachlehrer – und auch für Sie liebe Eltern – immer der Klassenleiter. Aber auch alle Fachlehrer einer Klasse sind bei fächerspezifischen Fragestellungen für Sie da. Sie können sämtliche Kollegen wie folgt kontaktieren: Vorname.Nachname@csg-germering.de

Sollte es darüber hinaus Handlungsbedarf geben, steht Ihnen unser „B-Team“ (Beratungsteam) zur Verfügung; dieses besteht aus drei Personen:

Beratungslehrer und Übertrittscoach, Herr Tobias Barfuß (Themen: Übertritt, Schulwechsel etc.)

Schulpsychologe, Herr Wieland Kachel (Themen: Lese- und Rechtschreibstörung, Inklusion etc.)

Sozialpädagogin, Frau Corinna Bürk (Themen: Probleme allgemein, Rat und Hilfe etc.)

Genauere Informationen hierzu finden Sie unter „Beratung“ ganz oben rechts auf dieser Seite.

Informationen des Beratungslehrers:

Zum Thema „Übertritt“ siehe Übertritt hier im ABC des CSG

Zum Thema „Einschreibung“ siehe Einschreibung hier im ABC des CSG

 

Informationen des Schulpsychologen:

Fragen zum Thema Lese- und Rechtschreibstörung am Gymnasium

Mein Kind hat eine Lese- und Rechtschreibstörung. Gilt das Gutachten aus der GS auch automatisch für das Gymnasium?

Nein! Für den Übertritt an eine weiterführende Schule ist eigentlich immer eine Neutestung erforderlich. Am CSG wird aber ein Gutachten, wenn es aus dem zweiten Halbjahr der 4. Klasse stammt und somit aktuelle Testwerte vorliegen, in der Regel akzeptiert. Dadurch wird den Kindern die lange Prozedur von zwei Testungen in kurzem Abstand erspart.

Wie kann das Gutachten aus dem zweiten Halbjahr der 4. Klasse am Gymnasium anerkannt werden?

Bitte wenden Sie sich zur Vorlage des Gutachtens unmittelbar zu Beginn der 5. Klasse an Herrn Wieland Kachel, den Schulpsychologen des CSG. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden die rechtlichen Aspekte (Antragsstellung, Schweigepflichtsentbindung, Fragen der Gutachtengültigkeit) geklärt sowie konkrete Maßnahmen des Nachteilsausgleiches/Notenschutzes neu festgelegt. Der Nachteilsausgleich aus der Grundschule verliert damit seine Gültigkeit.

Gibt es einen Nachteilsausgleich bei motorischer Behinderung / Behinderung im sozial emotionalen Bereich?

Alles, was nicht in den Bereich einer diagnostizierten Lese–Rechtschreibstörung fällt, gehört zu dem Bereich „sonderpädagogischer Förderbedarf“. Hierzu kann ein verbindlicher Nachteilsausgleich nach Antrag der Eltern und Weiterleitung durch die Schule nur von der zuständigen MB-Dienststelle ausgestellt werden. In vielen Fällen, insbesondere im Bereich sozial-emotionaler Behinderungen (z. B. Asperger-Syndrom) ist die Einbeziehung des mobilen sonderpädagogischen Dienstes (MSD) zur Erstellung eines Nachteilsausgleichs unabdingbare Voraussetzung.

Mein Kind hat das Asperger-Syndrom. Hat es eine Chance am CSG?

Bei Schülern mit dem Asperger-Syndrom wird auf deren besondere Bedürfnisse bezüglich Lernvoraussetzungen und sozialer Integration eingegangen. Enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, MSD-Autismus, Schulbegleitung, Lehrerteam, Schulpsychologe u. a. sind für gelingende Inklusion unerlässlich. Je besser Kommunikation und Kooperation funktionieren, desto höher sind die Chancen auf eine erfolgreiche Schullaufbahn am CSG.