Das ABC des CSG

 

Ein Fragenkatalog (nicht nur) für „Übertrittseltern“

Naturwissenschaftlicher Zweig und Experimentieren

Worin besteht der Unterschied zu den anderen Zweigen?

Hat Ihr Kind Spaß und Interesse an Experimenten, Natur und Technik? Ist es ein Fan von Biologie, Chemie, Mathematik oder Physik? Dann ist es im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig richtig! Forscherklasse (ab Klasse 5), „Mission to Mars“-Projekt (8. Klasse), Känguruwettbewerb (5. bis 8. Klasse) oder Forscherwoche (9. Klasse) – all das und vieles mehr können die Neigungen und Interessen Ihres Kindes zusätzlich zum Unterricht beflügeln. Wahlkurse wie Robotik oder Astronomie runden die Angebotspalette am CSG ab.

Im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig liegt ein Schwerpunkt auf der praktischen Vermittlung von naturwissenschaftlichen Themeninhalten. In naturwissenschaftlichen Praktika werden die Schüler in geteilten Klassen unterrichtet. Dabei erlernen sie die Grundlagen des Experimentierens und vertiefen so die Unterrichtsinhalte des Lehrplans. Das CSG hat hierfür moderne und sehr gut ausgestattete Laborräume. Jeweils zwei Schüler erhalten für ein Schuljahr einen Experimentierkasten, für den sie auch Verantwortung übernehmen. In verschiedenen Wettbewerbsangeboten können Schüler ihre Experimentierfreude testen, wobei sie von Lehrkräften ermutigt und unterstützt werden.

Weiterhin wird Wert auf die berufliche Orientierung gelegt. Hierzu werden Betriebsbesichtigungen und Exkursionen zu naturwissenschaftlichen Fakultäten der TUM und der LMU angeboten. Die Oberstufenkurse nehmen an Projektangeboten der Universitäten teil.

Wann erfolgt die Wahl des NTG-Zweiges?

Die Entscheidung für den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig wird erst im Laufe der 7. Jahrgangsstufe getroffen; erst in der 8. Klasse findet die endgültige Profilbildung statt.

Was wird in Natur und Technik (NuT) unterrichtet?

Das Fach Natur und Technik wird in den Jahrgangsstufen 5 - 7 unterrichtet und soll grundlegendes naturwissenschaftliches Verständnis vermitteln.

In der Jahrgangsstufe 5 erhält ihr Kind zwei Stunden Biologieunterricht und zusätzlich eine Stunde experimentelles Praktikum. Hierfür wird die Klasse geteilt und in modern ausgestatteten Praktikumsräumen unterrichtet. Jedes Schülerteam erhält einen eigenen Experimentierkasten. Themenfelder wie Wasser, Luft, Licht, Lebensmittel oder Boden werden experimentell erarbeitet.  Übergeordnete Ziele sind dabei Teamarbeit und Ergebnis-Präsentationen.

In der 6. Jahrgangsstufe haben die Kinder weiterhin zwei Stunden Biologie und eine Stunde Informatik.

In der 7. Jahrgangsstufe wird Biologie von Physik abgelöst; das Fach Informatik (siehe ABC des CSG: Informatik) wird weiter ausgebaut.

Was ist die Forscherklasse am CSG?

In der Forscherklasse werden besonders interessierte Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 in klassenübergreifenden Gruppen zusammengefasst. Dadurch erhalten sie eine besondere Förderung, die über unseren regulären Unterricht in den Naturwissenschaften hinaus geht. Ein Lehrerteam aus Physik-, Biologie- und Chemielehrern entwickelt dazu ein abwechslungsreiches und alltagsbezogenes Themenspektrum. Die Kinder können selbstständig experimentieren, Ergebnisse dokumentieren, eigene Ideen umsetzen, dabei kreativ sein und ein technologisches Verständnis erwerben. Auf dem Programm stehen auch Exkursionen, das Forschen in der Natur, der Besuch naturwissenschaftlicher Museen und die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben. Durch kleine Projektgruppen wird der Teamgeist gefördert.

Die Forscherklasse findet alle zwei Wochen in einer Doppelstunde an einem Montag- oder Mittwochnachmittag statt. Die Anmeldung zur Forscherklasse ist verbindlich und erfolgt im Rahmen der allgemeinen Einschreibung. Das Zustandekommen setzt voraus, dass die Mindest-Anmeldezahl erreicht wird.

Wie gestaltet sich der fächerübergreifende Unterricht in den MINT-Fächern am CSG?

Statt Schubladenlernen und -denken setzen wir auf verknüpfendes Lernen naturwissenschaftlicher Inhalte: Ein Beispiel hierfür ist die Forscherklasse, die von einem Team aus Biologie-, Chemie- und Physiklehrern unterrichtet wird.

Mit den Schülern der 8. Klassen planen unsere naturwissenschaftliche Fachbereiche eine gemeinsame Expedition auf den Mars.

Beim MINT - Tag der 9. Klassen gestalten die Fächer Mathematik, Informatik, Biologie und Chemie verschiedene Projektangebote und Exkursionen für die Schüler.

Werden wegen der "TUM" besonders hohe Anforderungen an mein Kind gestellt?

Unsere Schule engagiert sich in der Nachwuchsförderung, indem sie Praktika  für Lehramtsstudenten anbietet und ihnen Einblicke in das Berufsbild des Lehrers und in das Arbeitsfeld Schule ermöglicht.

Im Gegenzug erhalten unsere Schüler vergünstigte Konditionen bei verschiedenen Praktikumsangeboten der TUM (Technische Universität München) und werden bei der Erstellung von Seminarangeboten bevorzugt betreut.

Die TUM bietet zudem regelmäßig Fortbildungen für das Kollegium des CSG an.

Welche Vorteile bietet eine "MINT-freundliche Schule" meinem Kind?

„MINT“ steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik. Das Carl-Spitzweg-Gymnasium hat seit 2014 zweimal diese Auszeichnung erhalten und strebt sie erneut an. Dafür muss eine Schule in einem Zertifizierungsverfahren zwölf Kriterien nachweisen. Das CSG zählt zu den 3% der Gymnasien in Bayern, die sich in dieser Weise um die Attraktivität der Naturwissenschaften bemühen.

"MINT-freundliche Schulen" zeichnen sich durch eine erklärte Förderung der Naturwissenschaften hinsichtlich der Praktika und Laborausstattung, eines breitgefächerten Wahlkursangebotes, der Förderung der naturwissenschaftlich-technologischen Berufsorientierung, der Förderung von Wettbewerben und einem intensiven Kontakt zu Universitäten und Hochschulen aus.