Das Carl-Spitzweg-Gymnasium kooperiert seit geraumer Zeit mit der Organisation SOS-Kinderdorf.

So besuchte in diesem Schuljahr die SMV eine der Einrichtungen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und sich zu informieren (siehe Artikel der SMV). Auch wurden Vertreter des SOS-Kinderdorfs in den Unterricht eingeladen, die in verschiedenen Jahrgangsstufen (Unter-, Mittel- und Oberstufe) jeweils eine Unterrichtsstunde abhielten. Sie besprachen mit den Schülern und Schülerinnen, welche Formen der modernen Familie existieren: von der klassischen Kernfamilie über Patchwork-Familie, Alleinerziehende und Regenbogenfamilie bis hin zur Adoptivfamilie. Besonders wurde der Wert der Familie – unabhängig von der jeweiligen Form – herausgehoben. So berichteten die SchülerInnen, dass ihnen ihre Familie Halt, Geborgenheit, Liebe und Rückhalt gebe. Umso einleuchtender erschien den Schülern das Konzept der SOS-Kinderdörfer für verwaiste Kinder. Statt in einem Heim, leben diese Kinder mit ihrer SOS-Kinderdorf-Mutter und / oder ihrem SOS-Kinderdorf-Vater in einem Haus mit bis zu fünf anderen Kindern, in welchem sie ein ganz normales Familienleben erleben dürfen. Das jeweilige SOS-Kinderdorf setzt sich aus mehreren solcher Häuser und anderen Einrichtungen zusammen. Wenn die Kinder zu Jugendlichen oder jungen Erwachsenen herangereift sind, dürfen sie in eine eigene Wohnung ziehen und werden dort betreut. Ihre SOS-Kinderdorf-Eltern dürfen sie jederzeit um Rat fragen oder einfach so besuchen – wie man das eben mit Eltern so macht.

Da die Schülerschaft sehr angetan ist von diesem Konzept, entschloss sie sich, die diesjährigen Einnahmen des Sommerfests an das SOS-Kinderdorf in Dießen am Ammersee zu spenden.

Zum Dank für unsere jahrelange Kooperation und unser Engagement, wurde das Carl-Spitzweg-Gymnasium in diesem Sommer zur „Partnerschule SOS-Kinderdorf“ ernannt.

Auch wir bedanken uns herzlich bei SOS-Kinderdorf für das Engagement an unserer Schule und zücken unseren Hut vor der geleisteten Arbeit in den Kinderdorf-Familien.

S. Knau