Knapp 200 aktiv musizierende Schüler des CSG auf der Bühne der Orlandohalle ließen zusammen mit ihren Musiklehrern keine Zweifel darüber aufkommen, dass mit Musik nicht nur alles besser geht, sondern gemeinsames Musizieren dem Leben Heranwachsender Halt und Orientierung gibt sowie zur Freude der Zuhörer Ziele setzt, wie etwa die Gestaltung zweier wunderbarer Sommerkonzerte. Jede/jeder einzelne der Schülerinnen und Schüler, egal ob in Formationen, wie Saxofon-, Streicher- oder Perkussionsensemble, den beiden Chören,  der Schulband, dem Orchester, der Big Band oder als einer der äußerst zahlreichen hervorragenden Solisten, war bereit, Durchhaltevermögen, Kooperationsbereitschaft, Konzentration und ganz viel Spaß an der Sache auf- und einzubringen. Das Ergebnis waren zwei wunderbar klangerfüllte Sommerabende, an denen für jeden Musikgeschmack etwas dabei war: von swingenden Bläserdarbietungen (Big Band, Saxofonensemble, Bläser des Orchesters) über südamerikanische Streicherklänge von Astor Piazolla („Vuelvo al sur“) sowie eine interessanterweise vom Celloensemble dargebotene Rocknummer von Deep Purple („Smoke on the water“) bis zu einem von der Solistin Bettine Kuffer hochdifferenziert gespielten ersten Satz aus dem Konzert für Harfe und Orchester in A-Dur von Karl Ditter von Dittersdorf (1739-1799), etc. Einen weiteren bejubelten Höhepunkt des Abends stellte der Auftritt der Schulband („Youth“ von Daughter und „The show“ von Lenka und Jason Reeves) mit den ausdrucksvoll intonierenden Gesangssolistinnen Emilia Muderlak und Athina Becker dar, denen Julia Mündges in der Zugabe des Abend („I love him so“) in nichts nachstand.

Jedenfalls mag dem ein oder anderen Mitwirkenden oder Zuhörer nach dem Verklingen des letzten Tones der tiefere Sinn eines von der stellvertretenden Schulleiterin Sylvia Vitz in ihren Einleitungsworten zitierten Aphorismus von Friedrich Nietzsche aufgegangen sein, der besagt, dass das Leben ohne  Musik ein Irrtum sei.