Seit dem Sommer 2018 unterstützt das Carl-Spitzweg-Gymnasium in Kooperation mit der TU München ein Schulprojekt in Makonde/Simbabwe. Die St. Pater Rupert´s Mayer Secondary School befindet sich in einem der ärmsten Länder Afrikas und wird ausschließlich durch ausländische Spenden finanziert. Sie wurde im Jahr 2000 als Internat gegründet und seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung der Fakultät Architektur an der TUM und der Jesuitenmission in Nürnberg weiterentwickelt. Ein Schülervater, der an dem Lehrstuhl der TUM arbeitet, hat den Kontakt zum CSG vermittelt. Der das Projekt begleitende Verein „learning from the roots“ engagiert sich bei Planung und Bau gemeinnütziger Gebäude und Anlagen zur Energieversorgung. Seit 2006 wurden in Makonde zwei Wohnhäuser für die Lehrer, ein Sportplatz für die Schüler und ein Gemeinschaftsgebäude für das Internat gebaut. Außerdem konnten solar betriebene Anlagen und Wasserpumpen gestiftet werden.

Unserer Schule ist es ein Anliegen, zu zeigen, dass sich soziales Engagement nachhaltig lohnen kann. Die Spenden des CSG-Sommerfests 2018 in Höhe von 4274,60 € konnten ohne Abzüge gespendet werden.

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Simbabwe“ haben sich zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 nun zwei Ziele für das Projekt gesetzt:

Am wichtigsten ist es zunächst, die Schulpartnerschaft am CSG bekannt zu machen und eine persönliche Bindung zu dem Projekt aufzubauen. Dazu wurde im Seminar eine Geographie-Stunde für die 8. Klassen entworfen, die inzwischen in fast allen 8. Klassen gehalten worden ist.  Etliche weitere Aktionen sind geplant.

Das zweite Ziel des Seminars ist es aber dann auch, Spenden zu sammeln, um ganz konkret den Weiterbau des „Science Blocks“ zu unterstützen.

Unsere Schule will so einen Beitrag dazu leisten, dass wir den Schülerinnen und Schülern vor Ort helfen können, damit deren Lebensbedingungen nachhaltig verbessert werden können.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie bei der nächsten Schulveranstaltung des CSG am Stand für Simbabwe vorbeischauen würden.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter:

http://learning-from-the-roots.de/

 

Svenja Kreuzmair, Q11

Daniela Meyer-Bender, OStRin