Krisenprävention und – intervention

Manchmal brechen unerwartete Ereignisse über den Schulalltag herein: traurige Ereignisse wie der Tod einer Lehrkraft oder eines Mitschülers, beängstigende Ereignisse wie Drohungen etc. In solchen Fällen besteht besonderer Handlungs-, aber auch Beratungsbedarf: Wie gehen wir mit dem Ereignis um? Wie informieren
wir darüber, wie begegnen wir der Gefahr, um wen müssen wir uns besonders kümmern, wie finden wir zum geregelten Alltag zurück?

Die Erfahrung an unserer Schule hat gezeigt, dass Krisen leichter und besser zu bewältigen sind, wenn die Schulleitung von einem dafür ausgebildeten Lehrerteam beraten und unterstützt wird. Wir möchten Euch und Ihnen unser Krisen-Team an dieser Stelle vorstellen. Es wird von Herrn Ammel (Schulpsychologe) geleitet und hält durch Frau Dr. Nickel (Mitarbeiterin des Direktorats) engen Kontakt zur Schulleitung. Weitere Mitglieder: Frau Bayer, Frau Bertelsmann, Frau Ellwein, Frau Gewald, Frau Goreczka, Frau Matschina, Frau Meyer-Bender, Frau Schaumann-Eckel, Frau Schöler, Frau Schultz-Pfahler, Herr Stöhr, Frau von der Lage

Neben der Bewältigung von akuten Krisen (Krisenintervention) sieht sich unser Team drei weiteren Aufgaben verpflichtet:

  1. Monitoring
    Es kommt vor, dass SchülerInnen durch eine bestimmte Äußerung, durch ungewöhnliches Verhalten oder veränderte Lebensumstände Anlass zur Sorge geben. Wir wollen sie im Auge behalten und ihnen, wenn sie es zulassen, zusätzlich unterstützen.
  2. Ansprechpartner bei Problemen
    Damit wird das Netz bestehender Einrichtungen (Schulsozialpädagogin, Schulpsychologe, Beratungslehrer, Verbindungslehrer, Ansprechpartner bei sexuellem Missbrauch) um einige Personen erweitert. Wir hoffen, damit betroffenen Schülern den Weg zu ebenen, sich helfen zu lassen.
  3. Prävention
    Viele Krisen sind das Ergebnis permanenten Stresses im Schulalltag. Wir wollen versuchen, Stressursachen aufzudecken und mit geeigneten Mitteln entgegenzuwirken. Eine von mehreren Ideen: Könnte man in jeder Klasse geeignete Schüler zu „Mobbing-Beauftragten“ ausbilden, die sich mit Hilfe des Lehrers darum kümmern, dass auch schwierige, auffällige, bisher abgelehnte Kinder zu akzeptierten Mitgliedern der Klassengemeinschaft werden?

Wir freuen uns über weitere Ideen und natürlich jede Schülerin und jeden Schüler, die uns bei der Krisenprävention unterstützen wollen.