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Neues Kunstwerk im Eingangsbereich

In den letzten Wochen wurde die zentrale Wand im Eingangsbereich der Schule neu gestaltet – ausschließlich von unseren Schülerinnen.

Diesem Kunstwerk ging ein langer Prozess voraus: Bereits vor über einem Jahr hatten verschiedene Klassen, angeleitet und koordiniert von der Fachschaft Kunst, über 30 Entwürfe vorgestellt, wie man den Eingangsbereich neu gestalten könnte. In einem langen Prozess zusammen mit der Fachschaft Kunst und den Schülerinnen und Schülern hat es sich ergeben, dass ein Entwurf besonders geeignet war. 

Das Thema ist: „Freie Notation“. Hierbei werden Notenlinien und Noten in Farben aufgelöst und es entsteht ein neues Kunstwerk daraus. Deuten kann man dieses Kunstwerk auch so, dass wir Lehrer zwar den Schülerinnen und Schülern im Unterricht Inhalte vorgeben (symbolisch als Notenlinien), aber die Künstler (alle unsere Schülerinnen und Schüler) etwas Eigenes daraus gestalten, eine eigene, neue Sichtweise und Welt. Was unsere Schülerinnen und Schüler aus dem machen, was ihnen in der Schule vorgegeben wird, steht im Zentrum: Alles bekommt eine neue Strahlkraft jenseits der geraden Linien. 

Ebenso ist in dieser freien Notation auch so etwas wie ein Weg (ein Schulweg?) erkennbar, mit seinen Höhen und Tiefen, aber einem klaren Ziel vor Augen. Wer auf diesem Weg geht, ist nicht allein, sondern umgeben und geborgen von Farben, die unsere Schulfarben einschließen. 

Unser besonderer Dank geht an die Künstlerinnen für ihren großen Einsatz, ihre Ideen, die Geduld und alle mit der Planung und Durchführung verbundenen Mühen über Monate hinweg: Paulina Sontheim, Lena Fischer und Lara Mertes! 

Ein herzlicher Dank geht ebenso an Frau OStRin Gesine Braun, die die Koordination und Durchführung dieses Projekts in diesem Schuljahr übernommen hat. 

Zu der Wandmalerei ist auch eine Komposition für Solotrompete unseres Schülers Jonas Leipi entstanden, die im Schaukasten des Kunstwerkes zu sehen ist. 

Tobias Noss, StD