CARL-SPITZWEG-GYMNASIUM
Aktuelles Service Schule Unterricht Schüler Schulpsychologe Elternbeirat Förderverein
Sommerkonzert des CSG am 23./24. Juli   

Das Sommerkonzert des Carl-Spitzweg-Gymnasiums lockte wie jedes Jahr zahlreiche Musikfreunde in den Orlandosaal der Stadthalle. Das abwechslungsreiche über drei Stunden dauernde Programm fesselte die Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute. Für einen schwungvollen Auftakt sorgte das Saxofonensemble unter der Leitung von Anton Rosenauer mit "Jump, jive an wail". "Money, money, money" intonierte der Unterstufenchor unter der Leitung von Musiklehrer Markus Bulitta temperamentvoll und sichtlich mit Spaß bei der Sache, ebenso wie bei "Africa", als es darum ging, zu Beginn des Stücks nur mit Fingern, Händen und Füßen akustisch gekonnt ein Gewitter zu simulieren. In "Chim chim cheree" war am Montag ein gekonntes Solo von Florentine Kühner aus der fünften Jahrgangsstufe zu hören. Die gleiche Melodie brachte etwas später noch einmal ganz anders arrangiert das Saxofonquartett zu Gehör, im Rahmen der Darbietung eines Potpourris mit weiteren Highlights aus Mary Poppins. Die Breite der musikalischen Begabungen am CSG zeigten die Klassenchöre der 5b und 6c mit Hilfe von zwei Songs von Paul McCartney. Souverän am Klavier begleitet von Johanna Ströer intonierte die Klasse 5b unter der Leitung von Musiklehrer Georg Koeppen "Black bird". Sichtlich Spaß hatte dann die 6c daran, akzentuiert und temperamentvoll angeleitet von Musiklehrerin Maria Dufter, mit der "Yellow submarine" akustisch Fahrt aufzunehmen und das Ganze optisch mit Ringelhemden im Matrosenstil zu unterstreichen. Der langsame Walzer "Chiquilin des Bachin" von Astor Piazolla, dargeboten vom Streicherensemble Georg Koeppens, setzte einen melancholischen Kontrapunkt zu den lebhaften Darbietungen der Unterstufenformationen. Ebenfalls eher getragen wirkte die "Romance" des Cello-Ensembles von Instrumentallehrerin Irmgard Schreiber. Für Erheiterung sorgte dann wieder die Perkussionsgruppe Christoph Fellingers mit "En la mesa, por favor"; als Instrumente mussten vor allem ein Tisch sowie Hände und Füße der Schülerinnen und Schüler herhalten. Mit ihrer rhythmisch exakten und pantomimisch pointierten Darbietung lösten sie Begeisterungsstürme im Publikum aus. Vor der Pause gastierte dann noch Udo Lindenberg mit zwei seiner Songs, mit ungewohnter blonder Lockenpracht unter dem typischen schwarzen Hut: Tobias Dornfried gab den Barden mit "Ein Herz kann man nicht reparieren" und "Cello", im Duett mit Kristina Kobl und Patrick Mündges., begleitet vom Orchester des CSG, das unter der Leitung von Maria Dufter nach der Pause seinen großen Auftritt mit einem facettenreichen Programm hatte. George Gershwins "An American in Paris Suite" bildete den musikalisch anspruchsvollen Auftakt, gefolgt von den "Hirtengesängen" aus der Pastorale Beethovens. Marius Lambacher glänzte dann mit einem "himmlischen" Oboenstück von Enrico Morricone: "Gabriel's Oboe". Mit "Batman" von Danny Elfman" beendete das Orchester unter seiner engagierten und temperamentvollen Leiterin Maria Dufter seinen Part mit einer mitreißenden Darbietung. Einige leichte Sommerlieder, wie "Barbara Ann" von den Beach Boys, "Top of the world", "Here comes the sun", bot dann der Oberstufenchor unter der Leitung von Ludwig Hartmann in gewohnt hoher musikalischer Qualität dar. Bei "Don't Stopp believin'" sangen Franziska Stock und Patrick Mündges ein sicher und sauber intoniertes Duett. Der unvermeidliche "Kleine grüne Kaktus" bildete dann den Abschluss des Chorteils. Die Bigband des CSG sorgte dann u.a. mit "In the Mood" oder diversen Calypsos, unter anderem einem bayerischen dafür, dass alle Ermüdeten wieder munter und kein Auge trocken blieb. Das Kontrastprogramm zum aufwendig inszenierten Hollywood-Flair, das die Solo-Sängerinnen Melanie Gläß, Kristina Kobl und Sybille Homes mit "Rum an Coca Cola" verbreiteten, stellte die schlicht mit Akkordeon untermalte und textlich der aktuellen CSG-Situation angepasste Biermösl-Blasn-Adaption "Welcome in Bavaria" dar. Mit Funk ("Pick up the Pieces") und Jazz Rock ("The Jazz Police") sowie einer besonderen Premiere, einem gemeinsamen Auftritt von Big band und Orchester ging das Konzert seinem Ende entgegen. Maria Dufter dirigierte "Say what?" mit beiden Formationen genauso souverän wie das Orchester allein, von dem noch Einiges zu erwarten sein dürfte. Des Zuhörens noch nicht müde verlangte das Publikum am Ende sogar noch eine Zugabe, die Ludwig Hartmann zusammen mit der Bigband übernahm. Der Musiklehrer bedankte sich abschließend bei allen Schülerinnen und Schülern des CSG und ihren Eltern, sowie bei seinen Kolleginnen; Musikerinnen und Nicht-Musikern, für das Engagement, das ein solches Konzert erst ermögliche. Dass eine solche Veranstaltung nicht nur eine musikalische und pädagogische, sondern auch eine logistische Meisterleistung darstellt, wurde an diesem Abend besonders deutlich. Weil das "lebendige Musikleben" am CSG etwas "Erhaltenswertes" sei, wie Hartmann meinte, nähmen die Beteiligten die Anstrengungen der Vorbereitung für die Darbietungen gegen alle Widerstände immer wieder auf sich. Das sei - laut Hartmann - die spezielle Antwort auf die vorläufige Ablehnung eines musischen Zweigs am CSG.






Impressum Über diese Seite Feedback